Kanada's Wildnis Metrolpolen Rocky Mountains Kanutour am Trans Canada Trail

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Reise-Informationen

Einreisebestimmungen

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Geschichte

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Kanada

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Kreditkarten

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Monarchie/ Politik

Provinzen

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Tierwelt

Vegetation

Währung

Wirtschaft

Zeitzonen

Zoll




Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen kein Visum, wenn sie für einen vorübergehenden Aufenthalt (bis zu sechs Monaten) nach Kanada einreisen, über ausreichende finanzielle Mittel verfügen und ein Weiter- bzw. Rückflugticket vorweisen können. Die Aufenthaltsgenehmigung kann u.U. vor Auslauf der Frist in Kanada verlängert werden. Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Zur Aufnahme einer Beschäftigung in Kanada muss eine gültige Arbeitserlebnis vorliegen.


Entfernungen

[Entfernungstabelle hier]

Die Entfernungen in Kanada sind groß. Toronto (Osten) und Vancouver (Westen) liegen 4382 km auseinander. Vancouver und Calgary, die beiden größten Städte im Westen Kanada sind 975 km voneinander entfernt.


Feiertage

1. Januar, Karfreitag, Ostermontag, 20. Mai (Victoria Day), 1. Juli (Canada Day), erster Montag im September (Labour Day), zweiter Montag im Oktober (Thanksgiving Day), 11. November, 25. und 26. Dezember. Zusätzlich haben die einzelnen Provinzen noch eigene Feiertage.


Geschichte

[Geschichlicher Überblick hier]

„O Canada“: Die Historie des zweitgrößten Landes der Erde ist die eines klassischen Einwanderungslandes und aus europäischer Sicht mit rund 500 Jahren recht jung. Während in den Geschichtsbüchern 1492 und 1497 als Jahre der Entdeckung angegeben werden, betraten schon vor 10.000 bis 30.000 v. Chr. die ersten Völker kanadischen Boden. In den letzten Jahr hat die Akzeptanz der Urbevölkerung (Indianer, Inuit) zugenommen, wozu auch die Bildung ihres eigenen Territoriums Nunavut beigetragen hat.


Gesundheit

Kanada ist für sein sehr gutes Gesundheitsversorgungssystem bekannt. Überall im Land gibt es medizinische Einrichtungen und Krankenhäuser. Der Abschluss einer Reise-Krankenversicherung ist empfehlenswert.


Kanada

Kanada ist das zweitgrößte Land der Erde erstreckt sich „a mari usque ad mare“ (von Meer zu Meer). Es grenzt im Süden an die USA, im Westen an den Stillen Ozean und Alaska, im Norden an das nördliche Eismeer, im Osten an die Baffin-Bucht und den Atlantischen Ozean. Das nordamerikanische Land, das sich als „wahrer Norden, stark und frei“ in seiner Nationalhymne bezeichnet, ist rund 10 Mio. km² groß und zählt nur knapp über 30 Mio. Einwohner. Im Vergleich: Die Fläche von Deutschland umfasst 357.000 km² bei 82 Millionen Einwohnern. Die Hauptstadt ist Ottawa (ca. 1 Millionen Einwohner), weitere Großstädte sind Toronto (ca. 4,6 Millionen), Montreal (ca. 3,4 Millionen) und Vancouver (ca. Millionen). Nationalfeiertag ist am 1. Juli (Canada Day). Das Nationalsymbol ist seit dem 18. Jahrhundert das Ahornblatt, das auch auf der Nationalflagge zu sehen ist. Die Hymne „O Canada“ wurde am 1. Juli 1980, hundert Jahre nach ihrer Entstehung, zur kanadischen Nationalhymne erklärt.


Klima

[Klimatabelle hier]

Die Klimabedingungen sind auf Grund der Größe des Landes sehr unterschiedlich. Insgesamt herrscht ein Kontinentalklima mit kalten, langen Wintern und heißen Sommern, in den Küstenprovinzen ein angenehmes Meeresklima. Die Temperaturunterschiede sind vor allem in den Prärie-Provinzen sehr groß (zwischen 35ºC und -35ºC). Im Sommer liegen die Durchschnittstemperaturen in British Columbia bei 22 Grad, in Yukon bei 20 Grad. Angenehm ist dieses nordkanadische Klima vor allem für Wanderer, Radler, Reiter, Kanuten und viele Erlebnis- und Abenteuerurlauber. Etwas höher steigt das Quecksilber dann in der Prärie. Die Provinzen Sasketchewan und Manitoba schaffen bis zu 30°. Ihr buntes Wunder erleben alle Besucher im Herbst in der Atlantikprovinz Nova Scotia. Dann vollzieht sich hier bei einer Durchschnittstemperatur zwischen 15 und 20° Grad der berühmte „Indian Summer“. Während in den nördlichen Gegenden des Landes die Temperaturen im Winter auf minus 20 Grad fallen, ist es an den südlichen Küsten British Columbias recht mild. In Quebec und Ontario warten vor allem in der kalten Jahreszeit bei klirrender Kälte die Huskies auf ihren Einsatz!


Kreditkarten

Internationale Kreditkarten werden fast überall akzeptiert. Bei Zahlung mit Kreditkarte ist der Umtauschkurs deutlich günstiger als bei Barzahlung. Reisechecks, die in kanadischen Dollar (nicht Euro!) ausgestellt sind, werden ebenfalls entgegen genommen.


Öffnungszeiten

Die meisten Banken haben Montags bis Freitags zwischen 10.00 und 15.00 Uhr geöffnet. Für Geschäfte gibt es keine festen Ladenöffnungszeiten. Die Öffnungszeiten der meisten Geschäfte sind von Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.30 Uhr, Donnerstags und Freitags von 9.00 bis 21.00 Uhr. Viele Geschäfte haben bis spätabends und auch am Wochenende geöffnet, abhängig von der Einwohnerzahl der Städte/Orte und der touristischen Bedeutung.


Monarchie/ Politik

Kanada ist eine bundesstaatliche, konstitutionelle Monarchie. Die „Confederation“ besteht aus zehn Provinzen und drei bundesabhängigen Territorien. Die britische Königin ist das Staatsoberhaupt, hat aber lediglich zeremonielle Aufgaben. Sie wird vom Governor General vertreten. Seit Oktober 1999 führt dieses Amt erstmals eine (in Hongkong geborene) Immigrantin (Adrienne Clarkson) aus. Kanada gehört dem British Commonwealth an.

Premierminister Jean Chrétien und seine von ihm geleitete Bundesregierung sind in der Hauptstadt Ottawa für die Außenpolitik, Verteidigung, Handel, Geldwesen, Verkehr und Post sowie die Aufsicht über die Administration der drei bundesabhängigen Nordterritorien Yukon, North-West-Territories und Nunavut zuständig.

Das Parlament besteht aus dem Unterhaus (House of Commons) mit 301 Abgeordneten, die für fünf Jahre nach Mehrheitswahlrecht gewählt werden, und dem Oberhaus (Senat). Die 104 Senatoren werden vom Generalgouverneur auf Vorschlag des Premierministers und festgelegten Regionalquoten ernannt. Der Senat ist nicht mit unserem Bundesrat vergleichbar, er ist keine Vertretung der Provinzen.


Provinzen

Kanada hat zehn Provinzen und drei Territorien. Im Jahre 1999 wurden die derzeitigen Nordwest-Territorien geteilt. Aus dem östlichen Teil wurde ein drittes Territorium, Nunavut (Hauptstadt: Iqaluit). Dies ist auf ein Abkommen über Siedlungsrechte und Rechte der Ureinwohner zurückzuführen. Nunavut, dass mit 2.242.000 Quadratkilometern fast ein Viertel der Bodenfläche Kanadas umfasst, wird überwiegend von Inuit (nur 22.000 Einwohner!) bewohnt.


Religion

Die meisten Kanadier sind römisch-katholisch (ca. 45%). Ihr Anteil ist in der Provinz Quebec mit über 80 Prozent besonders hoch. Daneben gibt es Protestanten (ca. 36%), United Church, Anglikaner, Presbyterianer, Luthraner, Baptisten, Juden, Moslems u.a.


Sprachen

Die offiziellen Landessprachen sind Englisch und Französisch. Im Territorium Nunavut gilt auch Inuktitut. Der Anteil derjenigen, die sich als zweisprachig bezeichnen, ist in den vergangenen Jahren auf 17,7 Prozent gestiegen. Allerdings nimmt der Prozentsatz der Kanadier, die beide Amtssprachen (Englisch und Französisch) beherrschen, ab. Während 43,4 Prozent der frankophonen Kanadier Englisch sprechen, beherrschen nur noch neun Prozent der englischsprachigen Befragten die französische Sprache. Insgesamt werden in Kanada inzwischen fast einhundert verschiedene Sprachen gesprochen.


Steuern

Die „GST“ (Canadian Goods and Service Tax) ist die kanadische Mehrwertsteuer und liegt zur Zeit bei sieben Prozent. Zusätzlich erheben einige Provinzen eine Verkaufssteuer, deren Höhe (bis zu 15 Prozent) von der jeweiligen Provinz festgelegt wird. Beim Erwerb bestimmter Produkte oder bei Übernachtungen in Hotels kann diese GST nach der Ausreise zurückgefordert werden (Antragsformulare gibt es an jedem Flughafen).


Strom

Die Stromspannung beträgt 110/ 120 Volt, 60 Hz Wechselstrom (Europa: 220 V, 50 Hz). Ein Zwischenstecker („Amerika-Stecker“) wird für Steckdosen benötigt. Adapter gibt es sowohl in Deutschland als auch in Kanada. Die Elektro-Geräte müssen auf 110 Volt umschaltbar sein. Für nicht auf 110 V umschaltbare Geräte sollte ein Transformator mitgeführt werden.


Telefon

Die Vorwahl von Deutschland nach Kanada ist 001. Umgekehrt wählt man von Kanada nach Europa 011, danach die Vorwahl des entsprechenden Landes. Für Deutschland wäre dies 01149, dann die Ortsvorwahl und die Teilnehmernummer. Für Ferngespräche können in Kanada Telefonkarten erworben werden. Viele öffentliche Telefone akzeptieren auch Kreditkarten.

Mobiltelefone, die die nordamerikanische Frequenz (GSM bzw. PCS bei 1900 Megahertz) unterstützen, sowie Triple-Band-Handys können in Kanada benutzt werden. Roaming-Verträge bestehen zur Zeit mit D1, E-Plus, O² und Vodafone.


Tierwelt

Die Tierwelt Kanadas ist sehr vielfältig. Neben Antilopen, Rothirschen, Kojoten und kleineren Pelztieren (Füchse, Biber, Marder) gibt es auch Rotwild, Elche und mehrere Bärenarten. Im Norden des Landes und auf der arktischen Inselwelt leben auch Karibus, Moschusochsen, Polarfüchse, Lemminge, Walrosse, Eisbären und Robben.

Bären sind vor allem in den Laub- und Mischwäldern des westlichen Kanadas heimisch. Es gibt drei verschiedene Bärenarten in Kanada: Schwarzbären, Braunbären (u.a. Grizzlies) und Kodiabären. Die Schwarzbären sind kleiner als die Grizzlies, die bis zu drei Meter groß und 800 kg schwer werden können. Die Grizzlies halten sich eher in höher gelegenen Gegenden auf. Bären greifen Menschen nicht von Natur aus an. Sie werden aggressiv, wenn Sie sich bedroht fühlen oder überrascht werden.


Vegetation

Im Westen Kanadas gibt es vor allem dichte Wälder mit Tannen, Fichten und Zedern, in höheren Regionen gedeiht vorwiegend Kiefer. Nach Norden geht der Nadelwald in die Waldtundra über, in der hauptsächlich Zwergsträucher, Gräser und Moose wachsen. Der nördlichste Teil Kanadas ist weitgehend gletscherbedeckt und demzufolge vegetationsfrei.

Der südliche Ostteil Kanadas besteht überwiegend aus Laubwald. Darunter findet man auch den Ahorn, das Nationalsymbol Kanadas. Richtung Norden nimmt der Anteil an Nadelbäumen zu. Im Westen der Großen Seen schließen an die Laub bzw. Mischwaldregion Prärien und Grassteppen an. Tundrenvegetation mit Zwergsträuchern, Kräutern, Gräsern und Moosen gedeihen hauptsächlich auf dem nördlichen Festland und den südlichen Inseln der arktischen Inselwelt.


Währung

Die Währungseinheit ist der kanadische Dollar. Ein kanadischer Dollar entspricht 100 Cents. Der Kanadische Dollar liegt zur Zeit (Mai 2003) bei einem Sechs-Jahres-Hoch von über 73 US-Cent. 1 Can-$ kostet 62 €-Cent.


Wirtschaft

Während Kanada zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch ein typisches Agrarland war, zählt es heute zu den am höchsten industrialisierten Staaten der Erde. Mit den benachbarten USA bestehen enge wirtschaftliche Verflechtungen. Trotzdem spielt die Landwirtschaft immer noch eine wichtige Rolle in Kanada. Die Provinzen Alberta, Manitoba und Saskatchewan verfügen über die größten Weizenanbaugebiete der Erde. Neben Weizen werden auch Kartoffeln, Raps, Gerste, Mais, Zuckerrüben, Obst, Tabak und Sojabohnen angebaut. In den Provinzen Quebec und Ontario wird Milchviehwirtschaft betrieben. Kanada zählt noch heute zu den weltweit größten Produzenten von Holz und Holzerzeugnissen. Die Küstenprovinzen leben verstärkt vom Fischfang (Thunfisch, Kabeljau, Hummer). Die wichtigsten Produktionszweige sind der Maschinen- und Fahrzeugbau, die Elektrotechnik, Erdölverarbeitung, die Textil- und Papierindustrie sowie die Verarbeitung von Holz und Nahrungsmitteln. Auch der Fremdenverkehr ist ein wichtiger kanadischer Wirtschaftszweig.

Wirtschaftlich kann sich Kanada in den vergangenen Jahren über eine erfolgreiche Entwicklung freuen. Das nordamerikanische Land zeigt inmitten der lahmenden Konjunktur in den Industrieländern ein konstantes Wachstum von voraussichtlich 2,5 Prozent für dieses Jahr. Im Jahre 2002 konnte Kanada zum elften Mal in Folge ein Wirtschaftswachstum vorweisen. Die Inlandskonjunktur basiert auf der um 1,6 Prozent gestiegenen Importnachfrage. Die Exporte sanken hingegen um 0,6 Prozent. Ein deutlicher Rückgang ist im Bereich der Holz- und Energiewirtschaft zu verzeichnen. Kanada ist mit einem Exportanteil von 41 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ein ausgeprägtes Exportland. Der mit Abstand wichtigste Handelspartner waren die USA, gefolgt von Japan. Die Arbeitslosenrate liegt bei 7,3 Prozent.


Zeitzonen

Kanada ist in sechs Zeitzonen aufgeteilt. Die Zeitunterschiede zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) betragen von Neufundland (Osten) bis Vancouver (Westen) -4,5 Stunden bis -9 Stunden. Die kanadische Sommerzeit beginnt am ersten Sonntag im April und endet am letzten Samstag im Oktober.

Folgende Zeitzonen gibt es:

Pacific Normalzeit (MEZ: -9 Stunden), Mountain Normalzeit (MEZ: -8 Stunden), Central Normalzeit (MEZ: -7 Stunden), Eastern Normalzeit (MEZ: -6 Stunden), Atlantic Normalzeit (MEZ: -5 Stunden) und Newfoundland Normalzeit (MEZ: -4½ Stunden)


Zoll

Zollfrei sind für alle Nichteinwohner: 200 Zigaretten, 50 Zigarren und 2 Ibs. (ca. 900g) Tabak für Personen über 18 Jahren; 1 Liter Spirituosen oder Wein für Personen über 18 Jahre (in den Provinzen Quebec, Manitoba, Saskatchewan, Alberta und den Northwest Territories) bzw. über 19 Jahre (in den übrigen Provinzen); eine angemessene Menge Parfüm; Geschenke im Gesamtwert von 60,- CA-$ (keine Tabakwaren oder Alkoholika) pro zu beschenkende Person.


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